Ausgerechnet Töne! Hast du sie noch alle?
Texte von und zu Elfriede Jelinek, Musik und anderer Un-Sinn Lesung: Angelika Warning Am Klavier: Stefanie Rediske / alternativ: Tina Arnz
Angelika Warning unternimmt Expeditionen ins Sprach-Reich der Elfriede Jelinek, zitiert aus unterschiedlichsten Texten zwischen 1966 und 2003, reist vom Orgelstudium zur „Klavierspielerin“, streift auf dem Wege frühe Romane mit „Lockvögeln“ und „Liebhaberinnen“, verweilt bei „Clara S.“chumann und weiteren Gedanken zur Musik, um einen Zusammenhang zwischen Bach und „Lust“ zu behaupten und nicht zuletzt einen bösen Blick auf die österreichische Heimat zu werfen." Stefanie Rediske am Klavier gibt dem Programm den unverzichtbaren musikalischen Unterton. (Aus der Programmankündigung des Literaturforums im Brechthaus, Berlin
Ihre Literatur sei Lesefolter, sei Pornographie, findet die Kritik, und ihr Leserpublikum neigt dazu, von der Bösartigkeit des Geschriebenen auf die Bösartigkeit der Schreiberin kurzzuschließen. Man verfällt oft dem Urteil, die Autorin für unmenschlich, lieblos und zynisch zu halten, weil sie die Unmenschlichkeit und Lieblosigkeit so zynisch beschreiben kann“, bemerkt Sigrid Löffler über Elfriede Jelinek.
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